Nach einem Unfall sind beide Fahrer Schuld: Wer zahlt was?

Von zu-schnell-gefahren.de, letzte Aktualisierung am: 25. August 2020

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An dem Unfall sind beide Fahrer Schuld. Wer zahlt was? Hier mehr dazu!

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Ein unaufmerksamer Moment und schon kommt es zu einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug. Bei einer Vorfahrtsmissachtung oder einem Auffahrunfall an der Ampel kann die Schuldfrage oftmals eindeutig geklärt werden.

Dies ist allerdings nicht immer der Fall. Vor allem bei Parkunfällen kann meistens nicht sicher festgestellt werden, welcher Fahrer schuld an dem Zusammenstoß ist. Hier muss oft abgewogen werden, wie viel Teilschuld jeder Fahrer trägt.

Aber was genau passiert, wenn dies nicht sicher ermittelt werden kann? Wenn nach einem Unfall beide schuld sind – wer zahlt dann eigentlich was? Antworten finden Sie hier!

Am Unfall sind beide Schuld: Welche Versicherung zahlt den Schaden?

Am Unfall sind beide Schuld? Welche Versicherung zahlt den Schaden?

Am Unfall sind beide Schuld? Welche Versicherung zahlt den Schaden?

Wurden Sie unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt, kommt die gegnerische Haftpflichtversicherung in der Regel für den entstandenen Schaden auf. Aber wie verhält sich dies, wenn am Unfall beide Schuld sind? Wer zahlt dann was? In diesem Fall sind vor allem die Umstände des Unfalls entscheidend.

Durch die sogenannte Haftungsquote wird festgelegt, welchen Anteil an Teilschuld jeden einzelnen Fahrer trifft. Trägt ein Fahrer die Schuld beispielsweise zu 40 %, muss dieser bzw. seine Kfz-Versicherung auch 40 % der Kosten übernehmen. Der andere Fahrer kommt in dem Fall zu 60 % für die restlichen Kosten auf.

Die Kosten beziehen sich allerdings ausschließlich auf die Schäden, die am gegnerischen Fahrzeug entstanden sind. Die übrigen Kosten muss der Fahrer selbst tragen. Als Geschädigter sollten Sie sich nach einem Unfall direkt an die gegnerische Haftpflichtversicherung wenden, um den Schaden regulieren zu lassen.

Abwicklung des Schadens über das Quotenvorrecht

Dadurch, dass nicht der gesamte Schaden von der gegnerischen Versicherung abgedeckt ist, bleiben die Kosten des restlichen Schadens übrig, sofern am Unfall beide Schuld haben. Aber wer zahlt dann was? In diesem Zusammenhang kann das Quotenvorrecht greifen, sofern der Unfallgeschädigte über eine Vollkaskoversicherung verfügt.

Bis auf eine eventuelle Selbstbeteiligung, welche im Vertrag festgelegt ist, übernimmt die Kaskoversicherung den restlichen Schaden des Geschädigten. So kann auch ein Geschädigter seinen Fahrzeugschaden ersetzt bekommen, obwohl er zu 70 % schuld am Unfall war.
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