Fahrerlaubnisverordnung (FeV): Was steht drin?

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Die FeV regelt alle Vorschriften zur Fahrerlaubnis und zum Führerschein.

Die FeV regelt alle Vorschriften zur Fahrerlaubnis und zum Führerschein.

Ob Autofahrer oder Fußgänger, jeder Verkehrsteilnehmer muss sich an das deutsche Verkehrsrecht halten. Verschiedene Vorschriften regeln das Verhalten im Verkehr. Bei einer Missachtung der Regeln müssen Betroffene mit Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog rechnen. Dabei kann es zu einem Bußgeld, aber auch zu Punkten in Flensburg oder einem Fahrverbot kommen.

Das Verkehrsrecht ist in verschiedene Teilgebiete unterteilt. Dazu gehört die Straßenverkehrsordnung (StVO), das Straßenverkehrsgesetz (StVG) sowie die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und die Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV). Beim fünften Teilgebiet handelt es sich um die Fahrerlaubnisverordnung (FeV).

Aber was genau beinhaltet die Verordnung zur Fahrerlaubnis? Welche Vorschriften der FeV sollten Sie unbedingt beachten? Welche Auswirkungen kann der Fahrerlaubnisentzug haben? Unter welchen Voraussetzungen bekommen Sie den Führerschein wieder zurück?

Was beinhaltet die Fahrerlaubnisverordnung (FeV)?

Die Fahrerlaubnisverordnung (FeV) ist am 18. August 1998 in Kraft getreten. Sie dient vor allem als Nachfolgeregelung von Teilen der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO). Dies war nötig, da die EU eine Vereinheitlichung der Führerscheinklassen veranlasste.

Als neue Bestimmungen wurden vor allem das zentrale Fahrerlaubnisregister sowie die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) und Vorschriften zur Fahrerlaubnisprüfung in die FeV aufgenommen. Inhaltlich lässt sich die FeV in folgende Abschnitte untergliedern:

  • Allgemeine Regelungen über die Teilnahme am Straßenverkehr
  • Führen von Kraftfahrzeugen
  • Fahrerlaubnisregister
  • Anerkennung und Begutachtung
  • Durchführungs-, Bußgeld- und Schlussvorschriften

Welches sind die wichtigsten Vorschriften der FeV?

Auch die Richtlinien zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) werden in der FeV thematisiert.

Auch die Richtlinien zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) werden in der FeV thematisiert.

Grundsätzlich sollten Straßenverkehrsteilnehmer alle Regelungen und Vorschriften bezüglich der Teilnahme am öffentlichen Verkehr beachten. Wir gehen im Folgenden allerdings auf die wichtigsten Paragraphen der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) ein.

§ 6 der FeV behandelt die Einteilung der Fahrerlaubnisklassen. In diesem Paragraphen finden Sie alle Vorschriften zu den einzelnen Führerscheinklassen seit der EU-Vereinheitlichung. Zudem ist in § 6 FeV enthalten, mit welchem Führerschein welche Fahrzeuge gefahren werden dürfen.

Für Verkehrsteilnehmer, die regelmäßig unter Medikamenteneinfluss stehen, ist vor allem § 14 FeV wichtig. Darin finden Sie die Eignungszweifel im Hinblick auf Betäubungs- und Arzneimittel.

Haben Sie eine ausländische Fahrerlaubnis kann auch § 28 FeV von großer Wichtigkeit für Sie sein. Dieser behandelt die Fahrerlaubnisse aus Mitgliedstaaten der EU und anderen Vertragsstaaten.

Anlage 4 und 5 FeV beinhalten die Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr in Form einer Tabelle. Dort können Sie beispielsweise nachschlagen, inwiefern Sie mit einer Behinderung Kfz führen dürfen. Ergänzend dazu führt die FeV-Anlage 6 weitere Anforderungen an das Sehvermögen der Verkehrsteilnehmer auf.

Führerscheinentzug: Was bedeutet dies laut FeV?

Neben den Vorschriften zur Erlangung einer Fahrerlaubnis, behandelt die FeV auch die Regelungen zum Fahrerlaubnisentzug. In § 46 FeV wird thematisiert, wann es zu einem Fahrerlaubnisentzug kommen kann. Liegen beispielsweise Mängel gemäß Fahrerlaubnisverordnung Anlage 5 oder 6 vor, kann die Fahreignung nicht mehr vollständig gewährleistet werden.

Auch wenn ein Kfz-Führer sich als unfähig erweist, am Straßenverkehr ohne Gefährdung teilzunehmen, kann ein Fahrerlaubnisentzug drohen. Mit der Entziehung erlischt die Fahrerlaubnis und muss gemäß FeV neu beantragt werden, sofern sich etwas am Zustand der Person geändert hat.

Vermehrtes Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie acht Punkte in Flensburg können ebenfalls zu einem Fahrerlaubnisentzug führen. Die Fahrerlaubnis muss dann für mindestens sechs Monate bei der zuständigen Behörde abgegeben werden und kann erst kurz vor Ende dieser Frist neu beantragt werden. Meistens ist die Neuerteilung mit gewissen Auflagen, beispielsweise einer bestandenen MPU, verbunden.

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