Fahrverbot verschieben: Ist das erlaubt?

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Fahrverbot verschieben: Welche Optionen bestehen?

Um 1 Monat das Fahrverbot verschieben? Erstätern ist dies gestattet, sie geben den Führerschein dann entsprechend später ab.
Um 1 Monat das Fahrverbot verschieben? Ersttätern ist dies gestattet, sie geben den Führerschein dann entsprechend später ab.

Fahren Verkehrsteilnehmer beispielsweise mit Alkohol am Steuer oder überqueren eine rote Ampel, droht laut Bußgeldkatalog nicht nur ein Bußgeld, sondern auch ein Fahrverbot. Der Führerschein muss dann für den entsprechenden Zeitraum bei der Behörde abgegeben werden.

In diesen Monaten darf das Auto nicht bewegt werden. Wer trotz Fahrverbot fährt, macht sich des Fahrens ohne Fahrerlaubnis schuldig. Auf diese Straftat steht eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe. Doch gibt es die Möglichkeit, ein Fahrverbot zu verschieben? Oder besteht gar die Option, dass der Betroffene für das Fahrverbot den Zeitraum frei auswählen kann?

Fahrverbot verschieben: Ersttäter haben gute Chancen

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Grundsätzlich ist es nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich, dass Fahrverbot zu verschieben. Dies geht nur, wenn Sie Ersttäter sind bzw. in den letzten zwei Jahren kein Fahrverbot auferlegt bekamen.

Dabei können Betroffene das Fahrverbot 1 Monat verschieben oder sogar noch länger. Entscheidend ist eine viermonatige Frist, die mit der Rechtskraft des Bußgeldbescheides beginnt. Innerhalb der folgenden vier Monate muss das Fahrverbot dann angetreten werden.

Ersttäter bzw. Betroffene, die in den letzten zwei Jahren kein Fahrverbot auferlegt bekamen, können dieses verschieben. Der Führerschein ist spätestens vier Monate nach Rechtskraft des Bußgeldbescheides bei der Behörde abzugeben.

Fahrverbot verschieben: Ein Einspruch kann es hinauszögern. Ein Anwalt hilft.
Fahrverbot verschieben: Ein Einspruch kann es hinauszögern. Ein Anwalt hilft.

Hierzu ein Beispiel: Erhält der Bußgeldbescheid im Februar seine Rechtskraft, kann das Fahrverbot bis Mai aufgeschoben werden. In einem gewissen Rahmen kann also für das Fahrverbot der Termin gewählt werden. Wiederholungstäter können in aller Regel das Fahrverbot nicht verschieben und müssen den Führerschein sofort abgeben.

Wie kann ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid in puncto Fahrverbot helfen?

Der Bußgeldbescheid sollte immer auf inhaltliche und formelle Fehler geprüft werden. Bemerken Sie eine Ungenauigkeit, können Sie binnen zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides Einspruch einlegen. Ein Anwalt kann Sie beraten, wie Ihre Chancen stehen. Legen Sie keinen Einspruch ein, wird der Bußgeldbescheid rechtskräftig.

Legen Sie binnen zwei Wochen Einspruch ein, verschiebt sich auch das Fahrverbot nach hinten, denn der Führerschein ist erst mit Rechtskraft des Bescheides abzugeben. Enthält der Bußgeldbescheid allerdings keine Fehler, ist dies kein sinnvolles Mittel, um das Fahrverbot zu verschieben.

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