Fahrverbot umwandeln in eine Geldstrafe: Ist das möglich?

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Kann man das Fahrverbot in eine Geldstrafe umwandeln?

Umwandlung vom Fahrverbot in eine Geldstrafe: Nur unter bestimmten Voraussetzungen ist das möglich.
Umwandlung vom Fahrverbot in eine Geldstrafe: Nur unter bestimmten Voraussetzungen ist das möglich.

Ein Fahrverbot umwandeln in eine Geldstrafe – Geht das so einfach? Grundsätzlich lässt sich sagen, dass diese Option nur in absoluten Einzelfällen besteht.

Nach § 17 Abs. 3 Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) ist die Schwere der Tat und der Schuldvorwurf zu beachten.

Darüber hinaus muss der Grund, warum der Betroffene das Fahrverbot umwandeln möchte, nach- und bewiesen werden.

Eine Geldstrafe zu zahlen, statt das Fahrverbot anzutreten, ist eine Einzelfallentscheidung, da finanziell Bessergestellten nicht die Möglichkeit gegeben werden soll, sich „freizukaufen“. Darüber hinaus wird die Option, dass Fahrverbot umzuwandeln, meist nur Ersttätern eingeräumt.

Fahrverbot umwandeln: Wann die Option in Frage kommt

Einfach zu behaupten, der Führerschein würde für die Arbeit zwingend gebraucht, zählt nicht. Benötigen Sie das Auto allerdings, um einen pflegebedürftigen Angehörigen zu versorgen, kann die Behörde schon eher ein Auge zudrücken.

Darüber hinaus ist es gestattet, die Einkommensverhältnisse des Betroffenen zu überprüfen und das Bußgeld an dieses anzupassen, schließlich soll die Strafe auch für finanziell gutgestellte Betroffene spürbar sein.

Die Bezeichnung „Fahrverbot verkaufen“ oder dass sich Betroffene aus dem Fahrverbot freikaufen, ist also nicht richtig.

Möchten Betroffene das Fahrverbot umwandeln, hängt es immer davon ab, weswegen dieses überhaupt verhängt wurde. Je empfindlicher der Tatvorwurf, desto unwahrscheinlicher ist es, dass die Behörde zustimmt. Kommt diese dem Betroffenen entgegen, wird das Bußgeld meist an die finanziellen Verhältnisse des Antragstellers angepasst.

Bußgeld statt Fahrverbot: Zusatzkosten beachten

Sie müssen den Führerschein abgeben? Unter Umständen können Sie eine höhere Geldstrafe zahlen, statt das Fahrverbot anzutreten.
Sie müssen den Führerschein abgeben? Unter Umständen können Sie eine höhere Geldstrafe zahlen, statt das Fahrverbot anzutreten.

Möchten Sie das Fahrverbot umgehen durch ein höheres Bußgeld, sollten Sie einen Anwalt hinzuziehen.

Dieser kann Ihnen bei der Begründung helfen und Ihre Chancen beurteilen.

Bevor Betroffene ein Fahrverbot umwandeln, sollten sich diese über die zusätzlichen Kosten Gedanken machen.

Zum einen kann das Bußgeld immens in die Höhe gehen, zum anderen ist in den meisten Fällen ein Anwalt hinzuzuziehen, welcher ebenfalls bezahlt werden muss.

Erkundigen Sie sich daher auch über weitere Optionen. Ersttäter können das Fahrverbot verschieben und müssen es nicht sofort antreten.

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