Fahrverbot aufteilen: Ist das möglich?

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Wann ist das Fahrverbot anzutreten?

Können Sie ein Fahrverbot aufteilen?
Können Sie ein Fahrverbot aufteilen?

Fahren Verkehrsteilnehmer mit ihrem Auto beispielsweise über eine rote Ampel und verursachen dann einen Unfall, drohen 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte und zusätzlich ein Monat Fahrverbot. Darüber hinaus müssen sie für die Unfallfolgen aufkommen.

Begehen sie eine Ordnungswidrigkeit, erhalten sie einen Bußgeldbescheid. Aus diesem gehen das zu zahlende Bußgeld und das Fahrverbot hervor.

Je nach Schwere der Tat, beläuft sich das Fahrverbot auf einen bis drei Monate. Doch wann müssen Verkehrsteilnehmer dieses beginnen? Und können sie beispielsweise vier Wochen Fahrverbot splitten?

Fahrverbot antreten: Ersttäter haben länger Zeit

Wie schnell Sie dann das Fahrverbot beginnen müssen, hängt davon ab, ob Sie Erst- oder Wiederholungstäter sind. Erstere haben bis zu vier Monate Zeit, bis sie den Führerschein bei der Bußgeldstelle abgeben müssen. Wiederholungstäter müssen das Fahrverbot sofort antreten, sobald der Bußgeldbescheid rechtskräftig wird. Doch können Sie ein Fahrverbot aufteilen?

Kann man das Fahrverbot splitten?

Sie können ein Fahrverbot, welches einen Monat umfasst, nicht splitten.
Sie können ein Fahrverbot, welches einen Monat umfasst, nicht splitten.

Ein Strafe, wie ein Fahrverbot, kommt meist ungelegen. Ersttäter haben immerhin die Chance, es bis in die Urlaubszeit zu schieben. Doch ob Sie beispielsweise einen Monat Fahrverbot splitten können, erfahren Sie nun: Grundsätzlich ist es nicht vorgesehen, dass Sie ein Fahrverbot aufteilen können.

Da Sie den Führerschein während des Fahrverbots bei der Bußgeldstelle abgeben und dort auch wieder abholen müssen, wäre es schlichtweg ein zu hoher Verwaltungsaufwand, entsprechend die Zeiträume jedes Mal festzuhalten. Es ist also keine Option, dass Sie das Fahrverbot aufteilen.

Nicht nur die Bußgeldstelle hätte einen erhöhten Arbeitsaufwand, wenn Sie das Fahrverbot aufteilen könnten, auch auf das Fahreignungsregister käme mehr Arbeit zu. Diese vermerkt den Beginn des Fahrverbots und müsste dann auch die Unterbrechung festhalten.

Darüber hinaus ist das Fahrverbot als Sanktion des Verkehrsteilnehmers gedacht, schließlich hat er sich im Straßenverkehr nicht an die Regeln gehalten – insofern soll es ihm auch nicht so komfortabel wie möglich gestaltet werden.

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