Fahrrad: Welche Geschwindigkeit darf auf dem Rad gefahren werden?

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Die Fahrrad-Geschwindigkeit sollte vor allem in einer 30er Zone angepasst werden.

Die Fahrrad-Geschwindigkeit sollte vor allem in einer 30er Zone angepasst werden.

Durchschnittlich kann im Straßenverkehr mit dem Fahrrad eine Geschwindigkeit von 10 bis 20 km/h erreicht werden. Dies gilt allerdings nur für Radler, die ungeübt sind. Bei der Tour de France werden regelmäßig Geschwindigkeiten von rund 40 bis 50 km/h erreicht. Bei Abfahrten können die Profiradler sogar 100 km/h schnell fahren.

Je nach Modell können Sie also eine unterschiedliche Geschwindigkeit mit dem Fahrrad an den Tag legen. Besitzen Sie beispielsweise ein Pedelec, also ein Rad mit limitierter Tretunterstützung, können Sie etwa 25 km/h schnell werden.

Aber mit welcher Geschwindigkeit dürfen Radfahrer durch die Stadt heizen? Gibt es da eine Begrenzung wie beim Auto oder Motorrad? Können Sie eine Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Fahrrad begehen? Welche Sanktionen drohen laut Bußgeldkatalog, wenn Sie mit dem Rad in einer Fußgängerzone zu schnell unterwegs sind? Mehr dazu lesen Sie in diesem Ratgeber.

Bußgeldkatalog: Fahrrad-Geschwindigkeit

VerstoßBußgeldPunkte
Fußgänger aufgrund einer zu hohen Fahrrad-Geschwindigkeit gefährdet30 €1
Fußgänger aufgrund einer zu hohen Fahrrad-Geschwindigkeit in einem Bereich gefährdet, in welchem Fahrzeugverkehr untersagt war35 €1

Gibt es eine Geschwindigkeitsbegrenzung für das Fahrrad?

Da die durchschnittliche Geschwindigkeit eines Fahrradfahrers nur etwa 10 bis 20 km/h beträgt, gibt es für das Fahrrad grundsätzlich keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Radler sollten mit ihrem Fahrrad die Geschwindigkeit allerdings trotzdem im Blick behalten.

Sowohl auf Fußgänger als auch auf den fließenden Verkehr sollte stets geachtet werden. Eine überhöhte Geschwindigkeit kann dafür sorgen, dass der Fahrradfahrer in einer Gefahrensituation nicht rechtzeitig zum Stehen kommt. Entsprechend der Witterung sollte das Tempo angepasst werden.

Übrigens: Besonders, wenn Sie mit einem Rennrad unterwegs sind, sollten Sie darauf achten, dass Sie die Geschwindigkeiten in einem verkehrsberuhigten Bereich bzw. in der 30er Zone einhalten. Denn gerade mit diesen leichten Rädern ist es kein Problem, ein hohes Tempo an den Tag zu legen.

Geschwindigkeitsüberschreitung: Mit dem Fahrrad auf dem Gehweg zu schnell

Eine Fahrrad-Höchstgeschwindigkeit gibt es in Deutschland nicht. Es gilt eine angepasste Fahrweise.

Eine Fahrrad-Höchstgeschwindigkeit gibt es in Deutschland nicht. Es gilt eine angepasste Fahrweise.

Sind Sie auf einem Gehweg mit dem Verkehrszusatzschild “Radfahrer frei” unterwegs, sollten Sie mit dem Fahrrad auf die Geschwindigkeit achten.

Denn obwohl hier das Fahrradfahren erlaubt ist, haben Fußgänger Vorrang.

Auf dem Gehweg gilt mit dem Fahrrad eine Höchstgeschwindigkeit von circa 7 bis 15 km/h. Dies ermöglicht es Ihnen als Fahrer, schnell genug bremsen zu können, wenn sich eine Gefahrensituation ergibt.

Durch diese Durchschnittsgeschwindigkeit kann auch eine Behinderung der Fußgänger weitestgehend verhindert werden.

Welche Sanktionen drohen, wenn der Fahrradfahrer die Geschwindigkeit nicht einhält?

Sind Sie beispielsweise auf einem Gehweg zu schnell unterwegs und halten sich mit Ihrem Fahrrad nicht an die Geschwindigkeit sowie die Regeln der StVO für Radfahrer, können Sanktionen auf Sie zukommen. Wer hier schneller als Schritttempo fährt, riskiert ein Verwarngeld von 15 Euro. Auch wenn Sie Ihr Tempo nicht an die Fußgänger anpassen droht ein Bußgeld von 15 Euro.

Mit dem Fahrrad geblitzt: Geht das überhaupt?

Fahrradfahrer müssen sich zwar nicht an eine konkrete Geschwindigkeitsbegrenzung halten, allerdings gilt, dass sie sich den Gegebenheiten des Verkehrs anpassen müssen. Verkehrsregeln, wie das Fahren in entsprechender Fahrtrichtung, sollten eingehalten werden. Andernfalls drohen Sanktionen.

Sie können durchaus auch auf dem Fahrrad und einer Geschwindigkeit, die zu hoch ist, geblitzt werden. Grundsätzlich ist das Blitzerfoto aber unwirksam, da das Rad nicht über ein amtliches Kennzeichen verfügt. Es gibt allerdings in jeder Stadt polizeiliche Kontrollen, bei denen Sie von den Beamten angehalten und zur Kasse gebeten werden können.
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