VDS M5 Speed – Verkehrsüberwachung durch Piezosensoren

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Geschwindigkeitsmessungen mit dem VDS M5

Der VDS M5 Speed ist ein Geschwindigkeitsmessgerät und funktioniert mittels Piezosensoren.

Der VDS M5 Speed ist ein Geschwindigkeitsmessgerät und funktioniert mittels Piezosensoren.

Geschwindigkeitskontrollen sind in Deutschland an der Tagesordnung. Sowohl die Polizei als auch einzelne Kommunen versuchen der Raserei durch mobile und stationäre Blitzer entgegenzuwirken. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nämlich bereits seit Jahrzehnten eine der Hauptunfallursachen auf deutschen Straßen.

Zur Geschwindigkeitsüberwachung werden u. a. Radar- sowie Lasermessgeräte eingesetzt und auch Messungen mit Lichtschranken durchgeführt. Jedes Gerät weist dabei Vor- und Nachteile auf und kann entsprechend den Gegebenheiten innerorts oder außerorts aufgestellt werden.

Der VDS M5 Speed ist ein gängiges Blitzermodell zur stationären und mobilen Tempokontrolle. Im folgenden Ratgeber werden wir Ihnen die Funktionsweise des VDS M5 erläutern. Zudem listen wir Ihnen mögliche Messfehler des Gerätes auf, denn ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann durchaus Sinn machen, sollten Sie einen Fehler hinter der Messung vermuten.

Wie funktioniert der stationäre Blitzer VDS M5?

Der VDS M5 ist ein Verkehrsüberwachungsgerät der Firma VDS Verkehrstechnik GmbH. Die stationären Geräte stehen besonders häufig am Straßenrand. Ein wetterfestes Außengehäuse schützt den VDS M5 Speed und kann dadurch Temperaturen zwischen -20°C und +60°C standhalten.

Das Messverfahren basiert auf dem Weg-Zeit-Prinzip. Unter der Fahrbahndecke werden Piezosensoren in einem gewissen Abstand zueinander eingelassen. Fährt ein Auto über die ersten Sensoren, verändert sich das Druck und die Messung wird gestartet. Aus der ermittelten Zeit, in welcher der Fahrer die Messstrecke zurücklegte, lässt sich dann die Geschwindigkeit ermitteln.

Anschließend durchfährt das Fahrzeug ein zweite Messstrecke, wodurch eine neue unabhängige Geschwindigkeitsmessung durchgeführt wird. Danach werden beide Werte verglichen. Sollte sich dabei sowohl bei der ersten Messung als auch bei der zweiten herausstellen, dass die gefahrene Geschwindigkeit über der erlaubten liegt, löst sich ein Fotoblitz und der Temposünder wird abgelichtet.

Der VDS M5 ist das Nachfolgemodell des Truvelo M4². Auf der gleichen Messtechnik beruht auch der Speed Tunnel, welcher durch einen Infrarot-Blitz besonders in Verkehrstunneln und Unterführungen zum Einsatz kommt. Autofahrer werden durch den, für das menschliche Auge nicht sichtbaren Blitz nicht abgelenkt oder erschreckt und können sich auf den Verkehr konzentrieren.

Welche Messfehler kann der VDS M5 aufweisen?

Bei zu hoher Geschwindigkeit blitzt der VDS M5 Speed.

Bei zu hoher Geschwindigkeit blitzt der VDS M5 Speed.

Auch wenn der VDS M5 Speed ein neueres Modell zur Verkehrsüberwachung ist, kann er durchaus Messfehler aufweisen. Besonders die Sensoren unter der Fahrbahn sind sehr empfindlich und können schnell beschädigt werden.

Ein hohes, tägliches Verkehrsaufkommen sorgt dafür, dass sich vor allem bei Bremsmanövern die Fahrbahn verschiebt.

Dadurch können die Piezosensoren beschädigt werden. Durch kleinere Risse auf der Straße, die beispielsweise bei starken Temperaturschwankungen entstehen, kann es dazu kommen, dass Nässe eindringt, die eine fehlerhafte Messung verursachen.

Folgende Fehlerquellen sorgen ebenfalls für falsche Ergebnisse bei der Überwachung:

  • Eichung: Wird das Messgerät nicht regelmäßig geeicht und die Technik und Zulassung von einer speziellen Firma überprüft, kann dies dazu führen, dass die Technik nicht mehr einwandfrei funktioniert.
  • Foto: Sollte das Foto verschwommen oder mehrere Fahrzeuge abgelichtet worden sein, ist dies ebenfalls ein Indiz für einen Messfehler.

Achten Sie vor allem ebenfalls darauf, dass die Toleranz nach der Tempomessung abgezogen wird. Diese liegt bei 3 km/h bei einer Geschwindigkeit bis zu 100 km/h und bei 3 %, wenn Sie über 100 km/h schnell gefahren sind. Ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid kann sich lohnen, wenn Sie einen Messfehler vermuten.

Innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Schreibens können Sie Einspruch einlegen. Dies können Sie entweder eigenständig tun oder einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht einschalten. Dieser kann Ihnen zudem mehr über Fehlerquellen der bestimmten Messgeräte verraten und Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.
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