Traffipax Micro-Speed 09 – Diese Fehler macht der Blitzer!

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Geschwindigkeitsüberschreitung als häufigster Verstoß

Der Traffipax Micro-Speed 09 soll Raser zur Rechenschaft ziehen.

Der Traffipax Micro-Speed 09 soll Raser zur Rechenschaft ziehen.

Täglich passieren auf deutschen Straßen zahlreiche Unfälle, die eine zu hohe Geschwindigkeit oder einen nicht eingehaltenen Sicherheitsabstand als Ursache haben. Sowohl Personenschäden als auch Todesopfer sind dabei in Deutschland zu beklagen. Geschwindigkeitsüberschreitungen zählen außerdem zu den häufigsten Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr.

2013 wurden insgesamt neun Millionen Fahrer in das Fahreignungsregister eingetragen. In 56,7 % der Fälle führte dabei ein Geschwindigkeitsverstoß laut Verkehrsrecht zur Eintragung der Punkte in Flensburg. Davon waren knapp vier Millionen Männer und rund eine Million Frauen betroffen.

Damit noch mehr Raser zur Rechenschaft gezogen werden können und aus Ihren Fehlern lernen, setzt die Polizei auf Geschwindigkeitsmessgeräte wie den Traffipax Micro-Speed 09. Wie dieser funktioniert und welche Fehlerquellen er aufweist, klären wir für Sie in diesem Ratgeber auf.

Funktionsweise des Traffipax Micro-Speed 09

Der Traffipax Micro-Speed 09 – auch Traffipax Microspeed 09 genannt – zählt zu den Verkehrsradaranlagen. Das Gerät sendet elektromagnetische Wellen aus, die vom vorbeifahrenden Fahrzeug reflektiert werden. Sobald sich das Auto zum Messgerät hin oder weg bewegt, verschieben sich die Frequenzen der elektromagnetischen Wellen, was als Doppler-Effekt bezeichnet wird.

Diese Frequenzen werden zurück an das Messgerät gesendet, sodass dieses die Geschwindigkeit des Fahrzeugs berechnen kann. Im Falle einer Geschwindigkeitsüberschreitung kann das Gerät dann einen Blitz auslösen, welcher den Verkehrssünder in einem Foto dokumentiert, ähnlich dem Multanova 6f Digital oder dem Traffipax Speedophot.

Obwohl der Traffipax Micro-Speed 09 sowohl den ankommenden als auch den abfließenden Verkehr kontrollieren kann, werden üblicherweise nur die Fahrzeuge gemessen, die sich auf der ankommenden Fahrbahn befinden. Das liegt daran, dass das Blitzerfoto so auch zur Identifikation des Fahrers genutzt werden kann.

Fehlerquellen des Traffipax Micro-Speed

Der Traffipax Micro-Speed 09 ist keine Radarfalle ohne Blitz.

Der Traffipax Micro-Speed 09 ist keine Radarfalle ohne Blitz.

Zahlreiche Fehler der Technik sorgen dafür, dass Messungen falsch sein können. Wir haben für Sie einige davon einmal aufgelistet:

  • Falscher Winkel: Wird der Traffipax Micro-Speed 09 in einem falschen Winkel aufgestellt, werden die Geschwindigkeiten fehlerhaft gemessen. Der Winkel muss rechtwinklig auf das Fahrzeug auftreffen können und das Gerät parallel zur Fahrbahn stehen.
  • Überholmanöver: Beim Überholen eines anderen Fahrzeugs, auf Höhe der Geschwindigkeitsmessung, ist es möglich, dass der Messwinkel sich verschiebt und so ein falsches Tempo dokumentiert wird.
  • Reflexion: Bei einer Mehrfachreflexion durch das kontrollierte Fahrzeug – beispielsweise durch eine Folie oder auch durch Metallflächen wie geparkte Autos oder Zäune – ist die Messung ungültig.
  • Nicht geschultes Messpersonal: Beamte, die eine Messung mit dem Traffipax Micro-Speed 09 durchführen, müssen ausreichend geschult werden, da andernfalls eine falsche Handhabung der Technik möglich ist. Messprotokolle sind daher Pflicht für die Polizei.
  • Eichung: Wird das Gerät nicht regelmäßig überprüft und geeicht, können fehlerhafte Messungen stattfinden. Ein Hinweis auf ein defektes Gerät sind beispielsweise zahlreiche Leerfotos.
Interessant: Der Traffipax Micro-Speed 09 zählt zu den Radaranlagen, die einen Blitz auslösen. Eine Radarfalle ohne Blitz ist beispielsweise der Traffistar S330, der durch Infrarotstrahlen keinen für Menschen sichtbaren Fotoblitz auslöst. Besonders häufig wird in Tunneln ohne Blitz gemessen, da Autofahrer so nicht geblendet werden können.

Einspruch einlegen – Lohnt sich das?

Innerhalb von 14 Tagen haben Sie generell die Möglichkeit, Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einzulegen. Ein Anwalt für Verkehrsrecht steht Ihnen mit Rat und Tat gern zur Seite. Befürchten Sie also, dass ein Messfehler schuld an einer falschen Dokumentation Ihrer Geschwindigkeit ist, dann kann ein Einspruch durchaus erfolgversprechend sein. In diesem Fall könnten Sie ein Bußgeld, Punkte in Flensburg und ein eventuelles Fahrverbot sogar umgehen.

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (31 Bewertungen, Durchschnitt: 4,50 von 5)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.