LEIVTEC XV2 – Mobile Geschwindigkeitsmessung

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Das Lasermessgerät zur Tempokontrolle

Der LEIVTEC XV2 kann zur mobilen Geschwindigkeitsmessung eingesetzt werden.

Der LEIVTEC XV2 kann zur mobilen Geschwindigkeitsmessung eingesetzt werden.

Um Unfälle durch Geschwindigkeitsüberschreitungen zu vermeiden, setzt die Polizei auf stationäre und mobile Blitzer. Als Geschwindigkeitsmessgeräte gelten sowohl Blitzer mit Radar als auch Lichtschrankenmessgeräte oder Laser-Blitzer. Oftmals löst das Messgerät einen Fotoblitz aus, welches den Temposünder ablichtet.

Allerdings werden Raser nicht mit jedem Tempomessgerät auch geblitzt. Blitzer, die mittels Laser funktionieren, dokumentieren den Geschwindigkeitsverstoß auch oftmals auf Video. Bei Messungen von Fahrzeugen mit Laserpistolen, wie beispielsweise dem RIEGL FG21-P, wird von Polizeibeamten ein Messprotokoll geführt.

Aber wie funktioniert die Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasermessgerät LEIVTEC XV2? Können bei der Messung auch Fehlerquellen auftreten, die einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid rechtfertigen? Gibt es Toleranzwerte, die von der gemessenen Geschwindigkeit bei der Lasermessung abgezogen werden? Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Funktionsweise des LEIVTEC XV2

Der LEIVTEC XV2 wird von der LEIVTEC Verkehrstechnik GmbH hergestellt. Das Messgerät wurde bereits 1994 zum ersten Mal unter dem Namen Leica XV 2 zur Kontrolle der Geschwindigkeit genutzt. Seitdem ist die Technik entsprechend der Zeit angepasst und verbessert worden. Es handelt sich dabei um ein Lasermessgerät zur mobilen Geschwindigkeitsüberwachung.

Der LEIVTEC XV2 gibt Infrarotstrahlen ab, die für das menschliche Auge nahezu unsichtbar sind. Fährt ein Auto in den Messbereich ein, werden die Lichtimpulse reflektiert und an das Messgerät zurückgeschickt. Aus der Zeit, die die Infrarotstrahlen benötigten, um das Auto zu erreichen und beim Empfänger anzukommen, kann die Entfernung zum Fahrzeug ermittelt werden.

Das Ergebnis wird mit weiteren Teilmessungen verglichen, wodurch eine Veränderung der Entfernung sichtbar wird. Daraus kann das Gerät die Geschwindigkeit berechnen. Dokumentiert wird die gesamte Messung mittels einer Videokamera. Der Fahrer wird dementsprechend nicht geblitzt. Die Auswertung der Videoaufnahmen erfolgt im Anschluss an die Messung im Labor.

Mit dem LEIVTEC XV2 kann ausschließlich der ankommende Verkehr gemessen werden. Mobil kann die Geschwindigkeit mit dem Lasermessgerät sowohl im Hand- als auch im Stativbetrieb genutzt werden.

Weist der LEIVTEC XV2 Messfehler auf?

Wurde bei Ihnen mit dem Lasermessgerät eine zu hohe Geschwindigkeit festgestellt, droht ein Bußgeldbescheid.

Wurde bei Ihnen mit dem Lasermessgerät eine zu hohe Geschwindigkeit festgestellt, droht ein Bußgeldbescheid.

Neben der Geschwindigkeitsmessung mit Radar können auch bei der Kontrolle mit dem LEIVTEC XV2 Messfehler entstehen. Im Falle eines Fehlers kann ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid sinnvoll sein.

Ein Anwalt kann Ihnen dabei behilflich sein. Folgende Messfehler sind denkbar:

  • Fehlende Eichung: Es muss ein gültiger Eichschein vorliegen, damit eine fehlerfreie Messung gewährleistet ist. Die regelmäßigen Abstände, in welchen der LEIVTEC XV2 geeicht werden muss, lassen sich dem Eichschein entnehmen.
  • Reflexionen: Durch große Metallflächen wie Verkehrsschilder oder Zäune kann es zu einer falschen Reflexion der Infrarotstrahlen kommen. Aus diesem Grund ist die Messung eines falschen Tempos denkbar.
  • Unvollständige Dokumentation: Die Videoaufnahmen müssen den gesamten Messvorgang dokumentieren. Andernfalls kann eine fehlerfreie Messung nicht gewährleistet sein.
  • Fehlerhafte Bedienung: Das Gerät bedarf einiger Testmessungen. Zudem muss der zuständige Messbeamte sich strikt an die Bedienungsanleitung halten.
Übrigens: Bei der Geschwindigkeitsmessung mit dem LEIVTEC XV2 gilt bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h eine Toleranz von 3 km/h. Darüber hinaus werden jeweils 3 % der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen.

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid

Sind Sie mit dem LEIVTEC XV2 dokumentiert worden und Ihnen wird ein Geschwindigkeitsverstoß vorgeworfen, kann sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnen. Diesen können Sie innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Schreibens bei der zuständigen Behörde einreichen. Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht kann Ihnen dabei helfen.

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