ESO ES 1.0 – So misst der Einseitensensor Ihre Geschwindigkeit

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Tausende Blitzer zur Geschwindigkeitsmessung in Deutschland

Der ESO-Blitzer kann mobil und stationär eingesetzt werden.

Der ESO-Blitzer kann mobil und stationär eingesetzt werden.

Eine zu hohe Geschwindigkeit ist noch immer eine der häufigsten Unfallursachen auf deutschen Straßen. Bei Nässe wird das hohe Tempo falsch eingeschätzt und beim Bremsen kommt das Auto ins Schlingern und landet im Graben. Schlimmsten Falls rammt das Fahrzeug noch ein weiteres und verursacht einen Auffahrunfall mit Personenschaden.

Deshalb gibt es in Deutschland fast 4.500 fest installierte Starenkästen, die die Geschwindigkeit von Temposündern aufzeichnen, sodass diese laut Bußgeldkatalog wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung zur Rechenschaft gezogen werden können. Neben den fest installierten, stationären Blitzern gibt es auch zahlreiche Anlagen, die mobil an einer beliebigen Stelle aufgebaut werden können.

Dazu zählt auch das Messgerät ESO ES 1.0. Aber wie genau funktioniert der mobile ESO-Blitzer? Gibt es beim Einheitssensor ESO ES 1.0 Messfehler? Was können Sie tun, wenn Sie glauben zu Unrecht geblitzt worden zu sein? Macht ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid Sinn? Mehr dazu lesen Sie im folgenden Ratgeber.

So funktioniert der ESO ES 1.0

Der ESO ES 1.0 wird von der Firma ESO GmbH hergestellt. Er zählt zu den Blitzern, die mit Lichtschranken funktionieren und wurde 1999 zum ersten Mal in Betrieb genommen. Mittels Einseitensensor ist es möglich, dass das Gerät nur an einer Fahrbahnseite aufgestellt werden muss und keinen zusätzlichen Empfänger benötigt.

Neben dem mobilen Einsatz kann das Messgerät auch stationär auf ein Stativ installiert werden. Die vier Sensoren des ESO ES 1.0 fungieren als Lichtschranke. Mittels der Weg-Zeit-Berechnung kann das Gerät die genaue Geschwindigkeit eines Fahrzeugs messen. Ist diese zu hoch, wird ein Foto ausgelöst und der Temposünder wird geblitzt.

Die im Abstand von 25 cm angebrachten Sensoren messen die Strecke, die das Fahrzeug in einer bestimmten Zeit zurückgelegt hat. Anschließend werden die Werte genau verglichen. Erst bei einer Übereinstimmung der Messwerte von mindestens 75 Prozent löst sich ein Fotoblitz, der den Geschwindigkeitsverstoß dokumentiert.

ESO ES 1.0 – Das sind die Messfehler

Das Messgerät ESO ES 1.0 kann durchaus auch Messfehler aufweisen.

Das Messgerät ESO ES 1.0 kann durchaus auch Messfehler aufweisen.

Der mobile und auch stationär einsetzbare ESO ES 1.0 kann allerdings Messfehler aufweisen, welche die Geschwindigkeitsmessung ungültig machen. Sollten Sie einen möglichen Fehler bei Ihrer Lichtschrankenmessung entdecken, dann könnte sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnen.

Dazu können Sie entweder einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht einschalten oder dies selbst in die Hand nehmen. Innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Bescheides ist ein Einspruch problemlos möglich. Folgende Fehlerquellen könnten dafür sorgen, dass auch Ihr Bußgeldbescheid ungültig ist:

  • Fehlende Eichung: Der ESO ES 1.0 muss regelmäßig geeicht werden. Ist dies nicht oder nicht sorgfältig genug geschehen, kann es zu Fehlern beim Messverfahren kommen.
  • Keine Schulung der Beamten: Die Polizeibeamten müssen entsprechend geschult sein, wenn Sie eine Messung mit dem ESO ES 1.0 durchführen. Hat ein Beamter die Messung durchgeführt, der nicht geschult war, ist diese ungültig.
  • Falsche Aufstellung: Wenn der ESO ES 1.0 falsch ausgerichtet wird oder mit mehr als vier Metern Abstand zum Fahrbahnrand aufgebaut ist, kann die Messung fehlerhaft sein. Auch eine falsch eingestellte Höhe oder unebene Straße führen eventuell zu einer ungültigen Geschwindigkeitsmessung.
  • Fehlerhaftes Foto: Entdecken Sie auf dem Foto zwei Fahrzeuge nebeneinander oder das Bild ist verschwommen bzw. Ihr Fahrzeug kaum erkennbar oder nicht vollständig auf dem Foto zu sehen, könnte es Sinn machen, Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einzulegen.
Sie sollten den Bußgeldbescheid in jedem Fall genau überprüfen. Ab einer Geschwindigkeit von 100 km müssen 3 % als Toleranz abgezogen werden. Unter 100 km/h werden 3 km/h als Toleranzwert von Ihrer gefahrenen Geschwindigkeit abgerechnet. Dies muss auf dem Bescheid ersichtlich sein.
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