Straßenverkehrsgesetz (StVG): Welche Vorschriften gelten in Deutschland?

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Das Straßenverkehrsgesetz (StVG) ist Bestandteil des deutschen Verkehrsrechts.

Das Straßenverkehrsgesetz (StVG) ist Bestandteil des deutschen Verkehrsrechts.

Wenn Sie im deutschen Straßenverkehr unterwegs sind, müssen Sie sich an das Verkehrsrecht halten. Verschiedene Ordnungen und Regelungen sind in mehreren Gesetzes- und Verordnungstexten zusammengefasst. Halten Sie sich als Verkehrsteilnehmer nicht daran, müssen Sie mit Sanktionen gemäß Bußgeldkatalog rechnen.

Das Straßenverkehrsgesetz ist ein wichtiger Bestandteil des Verkehrsrechts. Es existiert seit Mitte 1909 und bildet zusammen mit der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV), der Straßenverkehrsordnung (StVO) und der Straßenverkehrs-Zulassung-Ordnung (StVZO) eine Einheit.

Aber welche Teilbereiche des Verkehrsrechts umfasst das StVG im Wesentlichen? Welche Paragraphen spielen eine wichtige Rolle und sollten in keinem Fall missachtet werden? Welche Sanktionen drohen bei einem Verstoß gegen das StVG? Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Welche Teilbereiche umfasst das StVG?

Das StVG kann in sieben große Teilbereiche untergliedert werden. Der erste Teilbereich umfasst die grundlegenden Verkehrsvorschriften zur Zulassung von Kraftfahrzeugen und Anhängern und zur Zulassung von Personen zum Straßenverkehr. Dabei handelt es sich um die Vorschriften zur Erlangung der Fahrerlaubnis.

Der zweite Abschnitt regelt die Haftpflicht für Personen- und Sachschäden bei einem Unfall. Im dritten Teilbereich sind die Straf- und Bußgeldvorschriften erläutert. Hier wird beispielsweise erklärt, welches Bußgeld droht, wenn Sie eine Geschwindigkeitsüberschreitung begangen und gegen das Straßenverkehrsrecht verstoßen haben.

Im nächsten Teilbereich wird das Fahreignungsregister benannt. Dieser Abschnitt beinhaltet unter anderem die Eintragung, Löschung und Verwaltung der Punkte in Flensburg, die ebenfalls zum Strafenkatalog im Verkehr gehören.

In den nächsten zwei Abschnitten werden das Fahrzeugregister und das Fahrerlaubnisregister definiert. Dabei handelt es sich um die Daten der Fahrzeuge sowie der Halter und um das zentrale Fahrerlaubnisregister, welches die Übermittlung der Daten zu den in Deutschland ausgegebenen Führerscheinen beinhaltet. Im letzten Teilbereich finden sich gemeinsame Vorschriften und Übergangsregelungen.

Das sind die wichtigsten Paragraphen im StVG

StVG: § 24 beschäftigt sich mit den Verkehrsordnungswidrigkeiten. Dazu gehört beispielsweise die Tempoüberschreitung.

StVG: § 24 beschäftigt sich mit den Verkehrsordnungswidrigkeiten. Dazu gehört beispielsweise die Tempoüberschreitung.

Aber welche Paragraphen sind besonders wichtig? Grundsätzlich sollten alle Vorschriften beachtet werden, damit Sie nicht mit einer Sanktion wie beispielsweise der Entziehung der Fahrerlaubnis gemäß § 3 des StVG rechnen müssen. § 7 des StVG regelt die Haftung des Halters sowie die Schwarzfahrt. In den §§ 17 und 18 StVG wird die Schadensverursachung durch mehrere Kraftfahrzeuge sowie die Ersatzpflicht des Fahrzeugführers behandelt. § 22 StVG erläutert Verstöße, die zum Missbrauch von Kennzeichen zählen.

Gemäß Strafenkatalog zum Verkehr müssen Sie unter anderem bei § 21 StVG mit einer Sanktion rechnen, wenn Sie ohne Fahrerlaubnis fahren. Paragraph 24 StVG erläutert, wann es sich bei einem Verstoß um eine Verkehrsordnungswidrigkeit handelt.

In § 24a StVG wird dann näher auf die Promillegrenze eingegangen. Zudem gilt gemäß § 24c StVG ein Alkoholverbot für Fahranfänger. Das bedeutet, dass bis zum 21. Lebensjahr und innerhalb der Probezeit der Konsum von Alkohol grundsätzlich ordnungswidrig ist.

§§ 25a und 26 StVG umfassen die Kostentragungspflicht des Halters eines Kraftfahrzeugs und die Regelungen zu den zuständigen Verwaltungsbehörden sowie die Verjährung. Neben Punkten in Flensburg und einem Bußgeld kann Ihnen auch ein Fahrverbot gemäß § 25 StVG drohen.
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