Punkte verkaufen: Kann man Punkte in Flensburg abgeben?

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Was Sie über den Punktehandel wissen sollten

Sie wurden an einer roten Ampel geblitzt und denken darüber nach, Ihre Punkte in Flensburg zu verkaufen?

Sie wurden an einer roten Ampel geblitzt und denken darüber nach, Ihre Punkte in Flensburg zu verkaufen?

Wer mit dem Auto öfter zu schnell unterwegs ist, die eine oder andere rote Ampel übersehen hat oder alkoholisiert am Steuer erwischt wurde, dem drohen neben hohen Bußgeldern, ein Fahrverbot sowie Punkte in Flensburg.

Verkehrssünder, die wiederholt gegen geltendes Recht verstoßen, darunter fallen im Wesentlichen das Straßenverkehrsgesetz, die Straßenverkehrsordnung und die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, häufen schnell viele Punkte im Fahreignungsregister an.

Bei insgesamt acht Punkten ist jedoch Schluss – die Fahrerlaubnis wird entzogen. Da ist der Gesetzgeber unnachgiebig.

Gerade Fahrer, die kurz vor dieser magischen Grenze stehen, denken daher über den Punktehandel nach, steht der Führerschein doch für Unabhängigkeit. Doch ist es erlaubt, Punkte in Flensburg zu verkaufen? Droht eine Strafe? Und wie viel Geld muss in die Hand genommen werden, damit Sie Punkte loswerden?

Wie funktioniert der Punktehandel?

Im Wesentlichen läuft der Punktehandel in Flensburg immer nach dem gleichen Muster ab:

  1. Ein Strohmann übernimmt bei den Behörden die Verantwortung für den begangenen Verkehrsverstoß, an dem er selbst nicht beteiligt gewesen ist.
  2. Er bekennt sich auf dem Anhörungsbogen schuldig und quittiert dies mit seiner Unterschrift.
  3. Fällt der Bußgeldbehörde nicht auf, dass es sich um zwei unterschiedliche Personen handelt, gehen der Bußgeldbescheid sowie die Punkte in Flensburg auf Kosten des Strohmanns.
  4. Der tatsächliche Verkehrssünder ist damit fein raus und wird nicht weiter verfolgt. Die Punkte sind übertragen.

Maßgeblich für das Gelingen des Punktehandels ist, dass sich Verkehrssünder und Strohmann ähnlich sehen und möglichst gleich alt sind.

Wer ist am Punktehandel beteiligt?

Der Punktehandel im Internet floriert.

Der Punktehandel im Internet floriert.

Am wohl häufigsten kommt es im privaten Umfeld dazu, dass Punkte verkauft werden. Geschwister, Freunde oder Arbeitskollegen übernehmen bisweilen bereitwillig die anstehende Strafe. Wie häufig dies in Anspruch genommen wird, darüber gibt es keine verlässlichen Zahlen.

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, seine Punkte in Flensburg zu verkaufen per Internet. Im World Wide Web tummeln sich zahlreiche dubiose Agenturen, die Punktesünder und willige Strohmänner miteinander in Kontakt bringen. Natürlich für die entsprechende Provision.

Wie teuer ist es, Flensburg-Punkte zu verkaufen?

Punkte übernehmen für Geld ist mit hohen Kosten verbunden.

Punkte übernehmen für Geld ist mit hohen Kosten verbunden.

Je voller das Punktekonto ist und je näher der Fahrerlaubnis-Entzug rückt, desto teurer wird es, Punkte zu verkaufen. Für den siebten oder achten Punkt verlangen die Strohmänner daher in der Regel sehr viel höhere Honorare. Bis zu 1000 Euro pro Punkt sind hier keine Seltenheit.

In den niedrigeren Bereichen können es auch „nur“ 100 bis 200 Euro sein. Hinzu kommt die von der Agentur veranschlagte „Bearbeitungsgebühr“ plus das zu zahlende Bußgeld, welches der Strohmann natürlich nicht übernimmt. Der Punktehandel ist damit nicht nur für Autofahrer äußerst kostenintensiv.

Ist es legal, Punkte zu übernehmen?

Punkte übernehmen für Geld funktioniert häufig recht reibungslos, da die Behörden aufgrund von Personal- und Zeitmangel nicht jeden Fall bis ins letzte Detail überprüfen. Das sollte Verkehrssünder jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass der Punktehandel illegal ist. Das Punkte übernehmen ist strafbar.

Alle Beteiligten haben mit Ahndungen zu rechnen. Dabei können Geld- und Freiheitsstrafen sowohl auf den Verkehrssünder als auch den Strohmann zukommen.

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