Bußgeldkatalog beim Lkw: Welche Besonderheiten existieren?

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Gesetzliche Grundlagen für Lkws

Für Lkw gelten besondere Vorschriften für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr.

Für Lkw gelten besondere Vorschriften für die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr.

Der Bußgeldkatalog bildet die Grundlage für die Ahndung von verkehrswidrigem Verhalten und enthält die Vorschriften über die Erteilung von Verwarnungen, die Regelsätze für Bußgelder und die Anordnung von einem Fahrverbot aufgrund von Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr. Genauer gesagt, finden sich diese Angaben in der Anlage der Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV), so der offizielle Name, wieder.

Der Bußgeldkatalog für Lkw unterscheidet sich von dem für Pkw. Dies liegt zum einen an gesetzlichen Regelungen, die nur für Lastkraftwagen gelten, zum anderen aber auch an den strengeren Sanktionen für diese Nutzfahrzeuge.

Begründet werden die härtere Vergabe von Bußgeld, Punkten in Flensburg und Fahrverbot durch die weitreichenden Folgen eines Lkw-Unfalls. Ein weiterer Grund ist der gewerbliche Einsatz der Fahrzeuge und die Fahrdauer von Berufskraftfahrern.

Besonderheiten im Lkw-Bußgeldkatalog

Der Bußgeldkatalog für Lkw enthält die Vorschriften über die Höhe von Bußgeldern und die Anzahl der Punkte.

Der Bußgeldkatalog für Lkw enthält die Vorschriften über die Höhe von Bußgeldern und die Anzahl der Punkte.

Als Fahrer von einem Lkw müssen Sie zusätzliche Vorschriften beachten, die für reguläre Autofahrer mit Pkw im Straßenverkehr nicht gelten. Diese stehen unter anderem im Zusammenhang mit dem höheren Gewicht der Kfz, der gewerblichen Nutzung und den technischen Voraussetzungen der Lkw.

Die folgende Auflistung zeigt einige dieser spezifischen Aspekte aus dem Bußgeldkatalog, die beim Lkw gelten:

  • Lkw-Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen
  • Lkw-Maut
  • Lenk- und Ruhezeiten
  • Lkw-Sicherheitsprüfung
  • Gefahrguttransport

Besondere Regelungen gelten für Lkw aber auch für Punkte wie dem Abstand, der zulässigen Geschwindigkeit, dem Überholverbot sowie bei Überladung und Ladungssicherung. Vergehen werden laut Bußgeldkatalog für Lkw mit einem hohen Bußgeld und auch mit einem Fahrverbot bestraft. Dabei muss sich die Strafe nicht alleine gegen den Fahrer richten, auch der Halter kann zur Rechenschaft gezogen werden.

Werden die Vorgaben von Straßenverkehrsordnung und Straßenverkehrszulassungsordnung nicht befolgt, wird dafür eine Strafe fällig. Diese kann laut dem Bußgeldkatalog auch beim Lkw aus einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und einem Fahrverbot bestehen. Bei Lastwagen haftet aber nicht nur der Fahrer. Wird bei einer Verkehrskontrolle eine Überladung festgestellt, muss auch der Halter mit Sanktionen rechnen.

Begriffskunde beim Lkw

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden unter dem Begriff Lastkraftwagen eine Vielzahl von Kfz zusammengefasst. Die anschließende Übersicht informiert über die Besonderheiten der Lkw-Arten:

Beim Lkw muss das Bußgeld bei einer Überladung sowohl vom Halter als auch vom Fahrer gezahlt werden.

Beim Lkw muss das Bußgeld bei einer Überladung sowohl vom Halter als auch vom Fahrer gezahlt werden.

    • Lastkraftwagen:
      Lastkraftwagen werden auch als Lastwagen und Laster bezeichnet und dienen hauptsächlich für den Transport von Gütern und Lasten. Lkw werden anhand der zulässigen Gesamtmasse eingeteilt: Bis 3,5 Tonnen gelten die Fahrzeuge als Kleintransporter. Leichte Lkw bringen maximal 7,5 Tonnen auf die Waage und mittelschwere bis zu 12 Tonnen. Bei schweren Lkw handelt es sich um Sattelzüge mit einem Gewicht von bis zu 40 Tonnen.
    • Lastzug:
      Ein Lastzug ist die Bezeichnung für ein Gespann im Güterverkehr. Laut dem Verkehrsgesetz handelt es sich dabei um eine Kombination aus Lkw und Anhänger.
    • Sattelzug:
      Der Begriff Sattelzug (offiziell Sattelkraftfahrzeug) bezeichnet eine besondere Art von Gespann. Das Zugfahrzeug ist in diesem Fall ein Sattelschlepper, welcher einen Sattelauflieger zieht.
    • Sonderaufbauten:
      Bei Sonderaufbauten handelt es sich um Fahrzeuge, die für einen bestimmten Zweck konstruiert sind. Bei der gewerblichen Güterbeförderung sind dies zum Beispiel Autotransporter, Betonmischer, Glastransporter, Schwerlasttransporter und Viehtransporter. Aber auch Abschleppwagen. Kehrmaschinen, Müllwagen, Übertragungswagen von Rundfunksendern und Wasserwerfer zählen zu den Sonderaufbauten.
    • Nutzfahrzeug:
      Als Nutzfahrzeuge gelten Kraftfahrzeuge, die aufgrund ihrer Bauart und Ausstattung für den Transport von Personen oder Gütern vorgesehen sind. Unter diesen Begriff fallen unter anderem Busse und Lkw.
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