Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV): Welche Vorschriften gibt es?

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Entspricht ein Auto nicht den Vorschriften der Fahrzeug-Zulassungsverordnung, kann es bei der HU zu einem negativen Ergebnis kommen.

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Damit ein reibungsloser Ablauf im Straßenverkehr möglich ist, müssen sich Verkehrsteilnehmer an das Verkehrsrecht halten. Dieses ist in Straßenverkehrsordnung (StVO), Straßenverkehrsgesetz (StVG), Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), Fahrerlaubnisverordnung (FeV) und die Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) unterteilt.

Letztere umfasst vor allem die Vorschriften über die Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr. Wichtig ist dabei, dass die Verkehrssicherheit gewahrt wird und die Fahrzeuge ordnungsgemäß funktionieren. Kann dies nicht gewährleistet werden, muss das Kfz aus dem Verkehr gezogen und stillgelegt werden.

Aber womit beschäftigt sich die Fahrzeug-Zulassungsverordnung im Wesentlichen? Wann kann die Zulassung vom Fahrzeug gemäß FZV erlaubt werden? Gibt es Besonderheiten, die Sie beachten sollten, wenn Sie Ihr Fahrzeug zulassen wollen? Mehr dazu erfahren Sie in folgendem Ratgeber.

Wie kann die FZV untergliedert werden?

Mit der Fahrzeug-Zulassungsverordnung wurden am 1. März 2007 die Fahrzeugregisterverordnung (FRV) und die zulassungstechnischen Teile der StVZO abgelöst. So soll die StVZO durch andere Verordnungen Schritt für Schritt komplett verschwinden. Grundsätzlich kann die FZV in sieben Abschnitte untergliedert werden:

  1. Allgemeine Regelungen
  2. Zulassungsverfahren
  3. Zeitweilige Teilnahme am Straßenverkehr
  4. Teilnahme ausländischer Fahrzeuge am Straßenverkehr
  5. Überwachung des Versicherungsschutzes der Fahrzeuge
  6. Zentrales Fahrzeugregister
  7. Duchführungs- und Schlussvorschriften

Im letzten Abschnitt werden zudem Ausnahmen für die Zulassung von Fahrzeugen gemäß FZV beschrieben. So sind vor allem die Bundeswehr, Polizei, Bundespolizei, Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW) von den Vorschriften befreit. § 3 der FZV geht auf Fahrzeuge ein, die keine Zulassung gemäß der Vorschriften benötigen. Dazu gehören:

  • selbstfahrende Arbeitsmaschinen und Stapler
  • einachsige Zugmaschinen, sofern diese für land- und forstwirtschaftliche Zwecke verwendet werden
  • Leichtkrafträder
  • zwei- oder dreirädrige Kleinkrafträder
  • motorisierte Krankenfahrstühle
  • vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge
  • elektrische Mobilitätshilfen
Entsprechen die zulassungsfreien Fahrzeuge den Voraussetzungen für eine Inbetriebnahme gemäß § 4 FZV, können die Kfz auch ohne Zulassung am Straßenverkehr teilnehmen.

Unter welchen Umständen kann die Zulassung eines Fahrzeugs gewährt werden?

Die Zulassung von Fahrzeugen ist in der FZV geregelt.

Die Zulassung von Fahrzeugen ist in der FZV geregelt.

Wenn Sie ein Fahrzeug bei einer zuständigen Behörde zulassen wollen, müssen Sie einige Dinge beachten. Für einen Antrag auf Zulassung müssen gemäß § 6 FZV zunächst die Halterdaten angegeben werden.

Grundsätzlich muss beim Antrag die Zulassungsbescheinigung Teil II vorgelegt werden. Sollten Sie das Kfz zum ersten Mal anmelden, muss außerdem eine EG-Typgenehmigung vorliegen.

Weiterhin müssen die Daten zur Kfz-Haftpflichtversicherung nachgewiesen werden. Dazu zählt u. a. Name und Anschrift des Versicherungsnehmers, Versicherungsbestätigung, der Beginn des Versicherungsschutzes sowie ggf. eine Angabe, dass der Halter von der Versicherungspflicht befreit ist.

Meistens muss der Zulassungsbehörde der Fahrzeugschein bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil I vorgelegt werden. In dieser sind alle wichtigen Informationen zum Kfz vermerkt, welche die Behörde für die Zulassung zum öffentlichen Straßenverkehr benötigt. Erst wenn das Fahrzeug zugelassen ist, kann das amtliche Kennzeichen mit einer Plakette versehen werden.

Übrigens: Autos und Motorräder sowie Kleinkrafträder müssen alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung (HU) vorgeführt werden. Diese kann unter anderem beim TÜV oder der DEKRA durchgeführt werden. Im Rahmen der HU wird regelmäßig überprüft, ob das Fahrzeug den Richtlinien der FZV entspricht und eine Verkehrssicherheit gewährleistet ist. Ist dem nicht so, müssen Reparaturen am Kfz vorgenommen und das Fahrzeug erneut vorgeführt werden.
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