Traffipax Speedophot – So funktioniert der Blitzer!

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Geschwindigkeitsmessungen in Deutschland

Der Traffipax Speedophot zählt zu den Radaranlagen.

Der Traffipax Speedophot zählt zu den Radaranlagen.

Geschwindigkeitsüberschreitungen zählen zu den Hauptunfallursachen in Deutschland. Jährlich werden zahlreiche Menschen verletzt oder getötet, weil Temposünder zu schnell unterwegs sind. Eine zu hohe Geschwindigkeit verstößt gegen das Verkehrsrecht und ist kein Kavaliersdelikt.

Es drohen hohe Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote für die Fahrer, die eine Geschwindigkeitsüberschreitung begehen. Deutsche Ortschaften und die Polizei kommen regelmäßig Verkehrssündern auf die Spur und setzten dazu sowohl stationäre als auch mobile Geschwindigkeitsmessgeräte ein.

Wie der Traffipax Speedophot funktioniert, wo er eingesetzt wird und welche Messfehler er aufweist, klärt dieser Text für Sie auf.

Funktionsweise des Traffipax Speedophot

Der Traffipax zählt nicht nur als mobile Geschwindigkeitsmessung sondern kann auch in stationären Anlagen am Fahrbahnrand installiert werden. Die Polizei hat außerdem die Möglichkeit, mit dem Traffipax Speedophot eine Geschwindigkeitsmessung aus einem Fahrzeug heraus durchzuführen.

Genauso wie der Multanova 6F zählt der Traffipax zu den Radargeräten und macht sich den Doppler-Effekt bei den Messungen zu Nutze. Dies funktioniert folgendermaßen:

  1. Elektromagnetische Wellen werden vom Gerät ausgesandt.
  2. Ein Fahrzeug, welches vorbei fährt, reflektiert die Wellen. Je nach Bewegung des Fahrzeugs verändert sich die Frequenz der Magnetwellen.
  3. Die veränderten Wellen werden zurück an den Traffipax gesendet.
  4. Aus der Frequenz kann die Radaranlage die Geschwindigkeit der Fahrzeuge messen.
  5. Ist ein Fahrer schneller unterwegs als es die Höchstgeschwindigkeit erlaubt, löst sich ein Blitz und ein Beweisfoto wird von dem Raser geschossen.

Eingesetzt wird das Messgerät Traffipax Speedophot besonders an Unfallschwerpunkten. Die Gefahr von schweren Verkehrsunfällen soll durch die Geschwindigkeitskontrolle eingedämmt und Raser laut Verkehrsrecht zur Rechenschaft gezogen werden.

Interessant: Der Traffipax ist keine Radarfalle ohne Blitz. Oftmals steht die Sonne so ungünstig, dass der Blitz nicht richtig wahrgenommen werden kann und der Fahrer denkt, es hätte keinen gegeben. Allerdings werden Geschwindigkeitsmessgeräte ohne Blitz bereits in deutschen Tunneln eingesetzt, um die Fahrer bei Messungen nicht zu blenden.

Fehlerquellen beim Traffipax Speedophot

Auch eine mobile Geschwindigkeitsmessung ist mit dem Traffipax möglich.

Auch eine mobile Geschwindigkeitsmessung ist mit dem Traffipax möglich.

Menschen machen Fehler – so ist das mit technischen Geräten auch. Es gibt zahlreiche Fehlerquellen, die eine Messung des Traffipax ungültig machen. Dazu zählen:

  • Nicht geschultes Personal: Die Geräte dürfen nur von Polizeibeamten bedient werden, die eine Schulung zum Umgang mit der Technik besucht haben.
  • Fehlerhafte Aufstellung: Der Traffipax Speedophot muss nach Bedienungsanleitung aufgebaut werden, das bedeutet, dass dieser parallel zur Fahrbahn und mit justierter Antenne stehen muss. In stark gekrümmten Kurven kann nicht ordnungsgemäß gemessen werden und auch eine Messhöhe unter 40 cm ist nicht zulässig.
  • Überholvorgang: Werden zwei Fahrzeuge beim Überholen auf gleicher Höhe geblitzt, kann nicht genau bestimmt werden, welches Fahrzeug zu schnell unterwegs war.
  • Reflexionsfehler: Befinden sich größere Metallflächen in der Nähe der Messung, könnte auf den Blitzerfotos eine Mehrfachreflexion vorliegen, die nicht als Beweismittel zulässig ist.
  • Keine Eichung: Die Radaranlagen müssen regelmäßig geeicht werden, damit die Messungen auch vorschriftsmäßig ablaufen.

Befinden sich mehrere Leerfotos auf dem Gerät, kann dies dafür sprechen, dass ein technischer Defekt beim Traffipax Speedophot vorliegt.

Einspruch einlegen bei einem Messfehler

Sie haben die Möglichkeit innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bußgeldbescheids Einspruch gegen diesen einzureichen. Haben Sie also den Verdacht, dass bei der Geschwindigkeitsmessung Messfehler gemacht worden sind, sollten Sie durchaus in Betracht ziehen einen Einspruch einzulegen. Dabei steht Ihnen ein Rechtsanwalt tatkräftig zur Seite, unterstützt Sie bei der Umsetzung und beantwortet Ihre Fragen.

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.