PoliScan Speed – mobile und stationäre Geschwindigkeitsmessung

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Die vielseitige Verkehrskontrolle

Der PoliScan Speed Tower ist meistens am Straßenrand oder auf dem Mittelstreifen zu sehen.

Der PoliScan Speed Tower ist meistens am Straßenrand oder auf dem Mittelstreifen zu sehen.

Ordnungswidrigkeiten im Straßenverkehr sind keine Seltenheit. Oftmals können schnelle Spurwechsel, Geschwindigkeitsüberschreitungen oder Rotlichtverstöße zu einem Unfall auf deutschen Straßen führen. Um dies einzudämmen, setzt die Polizei auf die neue LIDAR-Technologie.

Dementsprechend hat die Firma Vitronic den PoliScan Speed entworfen. Das Lasermessgerät kann sowohl mobil als auch stationär eingesetzt werden. Dabei dient es nicht nur der Geschwindigkeitsmessung. Auch Spurverstöße und Rotlichtverstöße können auf mehreren Spuren gleichzeitig erfasst werden.

Aber wie genau funktionieren die Messungen vom PoliScan Speed M1 eigentlich? Sind bei der neuen Technik überhaupt noch Messfehler denkbar? Kann sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid lohnen, wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug vom PoliScan Speed geblitzt wurden? Mehr dazu erfahren Sie in unserem folgenden Ratgeber.

Wie funktioniert die Messung mit dem PoliScan Speed?

Beim PoliScan Speed Tower handelt es sich um einen Blitzer zur stationären Verkehrsüberwachung. Am Straßenrand oder auf dem Mittelstreifen sind die Laser-Blitzer als grau-schwarze Säule zu sehen. Der PoliScan Speed kann sowohl den abfließenden als auch den ankommenden Verkehr kontrollieren.

Bei der Lasermessung werden Lichtstrahlen im Infrarotbereich vom Gerät in Richtung des Fahrzeugs geschickt. Dies geschieht mehrere Male innerhalb weniger Sekunden. Die Impulse werden zurück an das Messgerät geschickt. Da sich die Entfernung des Autos zum Messgerät verändert, kann aus dieser die Geschwindigkeit in km/h berechnet werden.

Im Vergleich zu anderen Geschwindigkeitsmessgeräten sind die Beweisfotos, die der PoliScan Speed macht, schärfer und fokussierter. So sollen sowohl der Fahrer als auch das Kennzeichen besser abgelichtet werden. Das mobile Messgerät bietet die gleichen Vorteile und kann zudem an einer beliebigen Stelle eingesetzt werden.

Für die Behörden wird die Arbeit durchaus erleichtert, da die Messdaten in einem speziellen Datenformat verschlüsselt werden. Zudem können die Daten nicht nur direkt am Messstandort entnommen, sondern auch via Netzwerk abgerufen werden. So können die Beamten per Fernzugriff den PoliScan Speed auswählen.

PoliScan Speed – Fehler bei der Messung?

Wurden Sie mit dem PoliScan Speed geblitzt, können Sie innerhalb von 14 Tagen Einspruch einlegen.

Wurden Sie mit dem PoliScan Speed geblitzt, können Sie innerhalb von 14 Tagen Einspruch einlegen.

Wie bei der Geschwindigkeitsmessung durch Lichtschranken-Blitzer oder Radaranlagen kann auch der PoliScan Speed Messfehler aufweisen, die einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid rechtfertigen können.

Folgende Fehlerquellen können bei der Messung mit dem Gerät nicht ausgeschlossen werden:

  • Fehlende Eichung: In regelmäßigen Abständen, die im Eichschein einsehbar sind, muss der PoliScan Speed geeicht und genau überprüft werden. Liegt eine ordnungsgemäße Eichung nicht vor, sind Messfehler denkbar.
  • Keine Schulung der Messbeamten: Alle Personen, die das Messgerät bedienen sowie aufstellen, müssen eine entsprechende Schulung aufweisen. Andernfalls kann nicht gewährleistet werden, dass das Gerät ordnungsgemäß verwendet wird.

Zudem ist es relativ häufig, dass sich Fehler bei den Beweisfotos ergeben. Innerhalb des Rahmens müssen Vorder- oder Hinterrad – je nachdem, ob eine Heck- oder Frontmessung durchgeführt wurde – wenigstens teilweise abgelichtet werden. Das Kennzeichen muss lesbar sein und ein Foto mit anderen Autos innerhalb des Rahmens kann ebenso auf einen Fehler hindeuten.

PoliScan Speed – Lohnt ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?

Sollten Sie mit dem PoliScan Speed mobil oder stationär geblitzt worden sein, kann sich ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid durchaus lohnen. Nach Erhalt des Schreibens haben Sie dazu 14 Tage Zeit. Sie können den Einspruch entweder selbstständig oder mit der Hilfe eines Rechtsanwalts für Verkehrsrecht einlegen.

Lohnt sich für Sie ein Einspruch gegen den Bußgeldbescheid?
Viele Bußgeldbescheide sind fehlerhaft!
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten.
Hier klicken →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.