Zu schnell gefahren? Hier erfahren Sie mehr (inkl. Bußgeldrechner)!

Das Verbraucherportal zu-schnell-gefahren.de informiert Sie über die Strafen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung. In unseren Tabellen und unserem Bußgeldrechner finden Sie alle Bußgelder, Punkte und Fahrverbote, die drohen, wenn Sie zu schnell gefahren sind. In unserem übersichtlichen Ratgeber erfahren Sie mehr Details rund um das Thema Bußgeldkatalog!

Bußgeldrechner Geschwindigkeit 2014

Zu schnell gefahren außerhalb geschlossener Ortschaften – Bußgeldkatalog 2014

Beschreibung
Bußgeld
Punkte
Fahrverbot
...bis 10 km/h10 Euro
...11 bis 15 km/h20 Euro
...16 bis 20 km/h30 Euro
...21 bis 25 km/h70 Euro1 Punkt
...26 bis 30 km/h80 Euro1 Punkt
...31 bis 40 km/h120 Euro1 Punkt
...41 bis 50 km/h160 Euro2 Punkte 1 Monat
...51 bis 60 km/h240 Euro2 Punkte 1 Monat
...61 bis 70 km/h440 Euro2 Punkte 2 Monate
...über 70 km/h600 Euro2 Punkte 3 Monate

Zu schnell gefahren innerhalb geschlossener Ortschaften- Bußgeldkatalog 2014

Beschreibung
Bußgeld
Punkte
Fahrverbot
...bis 10 km/h15 Euro
...11 bis 15 km/h25 Euro
...16 bis 20 km/h35 Euro
...21 bis 25 km/h80 Euro1 Punkt
...26 bis 30 km/h100 Euro1 Punkt
...31 bis 40 km/h160 Euro2 Punkte1 Monat
...41 bis 50 km/h200 Euro2 Punkte1 Monat
...51 bis 60 km/h280 Euro2 Punkte2 Monate
...61 bis 70 km/h480 Euro2 Punkte3 Monate
...über 70 km/h680 Euro2 Punkte3 Monate

Auf der Autobahn, der Landstraße, innerhalb oder außerhalb geschlossener Ortschaften, überall warten diverse Blitzer darauf, Temposünder auf frischer Tat zu ertappen. Wer zu schnell gefahren ist, hat nach der Blitzerfalle in der Regel bereits wenige Wochen später unangenehme Post im Briefkasten. Doch wie setzt sich der zu zahlende Betrag und die eventuellen Punkte überhaupt zusammen und was können Betroffene in einer solchen Situation tun? Bei uns erhalten Sie zu den unterschiedlichsten Situationen zahlreiche Informationen und können mit unserem Bußgeldrechner selbst testen, welche Bußgelder Sie erwarten könnten. Des Weiteren beraten wir Sie gerne rund um das Thema Einspruch erheben beim Bußgeldbescheid, denn nicht immer müssen Temposünder direkt die hohen Strafen akzeptieren.

Folgen der Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem AutoSie sind zu schnell gefahren? Diese Möglichkeiten haben Sie jetzt

In erster Linie kommt es bei einem Tempovergehen darauf an, wie viel km/h Sie nach Abzug der Toleranz zu schnell gefahren sind. Darüber hinaus werden Aspekte, wie zum Beispiel innerorts und außerorts berücksichtigt. Die Frage, ob Sie mit einem Lkw, einem Pkw oder mit einem Auto mit Anhänger die Geschwindigkeit überschritten haben, ist selbstverständlich ebenfalls wichtig. Vor allem aber Fahranfänger haben bei Temposünden einiges zu befürchten und sollten bis zum Ablaufen der Probezeit besonders gut aufpassen. Nachdem Sie den Bußgeldbescheid im Briefkasten haben, können Sie weitere Schritte einleiten. Dieser kann unterschiedlich ausfallen. Bei geringen Überschreitungen der km/h-Grenze fällt, insbesondere außerhalb geschlossener Ortschaften, nur ein kleines Bußgeld an. Sollten Sie jedoch mit mehr als 21 km/h erwischt worden sein, so fällt die Geldstrafe größer aus und Strafpunkte in Flensburg kommen hinzu. In besonders schwerwiegenden Fällen muss zusätzlich mit einem Fahrverbot von unterschiedlicher Länge gerechnet werden, was ebenfalls mit hohen Kosten und einem eventuellen Besuch einer MPU (Medizinisch-Psychologische Untersuchung) verbunden sein kann. Wer einen solchen Bußgeldbescheid bekommt, hat nun die Möglichkeit, Einspruch einzulegen. Vor allem bei schlechten Witterungen sowie anderen Ausnahmezuständen macht ein solcher Einspruch Sinn.

Bußgelder und Strafen bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung innerortsGeschwindigkeitsüberschreitungen innerorts

Unter dem Begriff innerorts ist innerhalb einer geschlossenen Ortschaft zu verstehen. Die Einfahrt einer solchen Ortschaft wird durch ein gelbes Ortsschild mit dem jeweiligen Ortsnamen am Straßenrand gekennzeichnet. Das erlaubte Tempo beträgt, falls nicht anders angegeben, 50 km/h. Vor allem innerhalb der geschlossenen Ortschaften finden immer wieder Tempokontrollen statt, welche durch Standblitzer oder aber manuelle Blitzerkontrollen durchgeführt werden. Dies natürlich nicht ohne Grund. Statistiken zeigen, dass die meisten Unfälle in Orten auf ein zu schnelles Tempo zurückzuführen sind. Wer hier die maximal erlaubte Geschwindigkeit überschreitet und zu schnell gefahren ist, begeht eine Verkehrsordnungswidrigkeit und hat laut Bußgeldkatalog, im Gegensatz zu außerorts, mit höheren Strafen zu rechnen, sodass es in einer solchen Situation richtig teuer werden kann.

Konsequenzen für zu schnelles Fahren innerorts

Wer innerorts bis zu 20 km/h zu schnell gefahren ist, kann laut Bußgeldrechner mit einem Bußgeld zwischen 15 und 35 Euro rechnen. Bis zu dieser Grenze sind in Flensburg aber noch keine Punkte zu befürchten. Doch bereits ab einem km/h-Wert darüber wartet neben dem ersten Punkt in Flensburg auch ein höheres Bußgeld. Ab 31 km/h innerhalb einer Ortschaft droht laut Bußgeldkatalog dann schon ein Monat Fahrverbot sowie eine Strafe von mindestens 160 Euro, welches sich bis zu drei Monaten Fahrverbot und ca. 680 Euro Strafe bei 71 km/h erhöht.

Wenn die Geschwindigkeit an bestimmten Gefahrenpunkten nicht der Gegebenheit angepasst wird, liegt ebenfalls ein Tatbestand vor. Dies bedeutet, dass die Eigengeschwindigkeit der individuellen Situation eigenständig angepasst wird. Hierzu gehören zum Beispiel die Bereiche von Baustellen, schlechte Sichtverhältnisse oder das Annähern an Kreuzungen. Doch nicht nur wer zu schnell gefahren ist, wird bestraft. Ein Tatbestand liegt ebenfalls vor, wenn die erforderliche Geschwindigkeit vor Ort immens unterschritten wird, sodass der typische Verkehrsfluss dadurch nicht vonstattengehen kann. Auch hierfür gibt es mittlerweile zahlreiche Warnanlagen und Geschwindigkeitskontrollen der Polizei.

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen innerorts von 10 km/h werden laut Bußgeldkatalog mit 15 Euro Bußgeld bestraft.
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen in Gefahrenbereichen, wie zum Beispiel Bahnübergängen, besonderen örtlichen Straßen- oder Verkehrsverhältnissen, Stellen mit Sichteinschränkung durch parkende Fahrzeuge oder andere Behinderungen und eine sich daraus resultierende Gefährdung von anderen Verkehrsteilnehmern werden mit 120 Euro Bußgeld bestraft. Des Weiteren wird ein Punkt in Flensburg eingetragen.
  • Eine Gefährdung eines Kindes, Hilfsbedürftigen, alten Menschen durch nicht angepasste Geschwindigkeit in Bereichen von Fußgängern, eine mangelnde Bremsbereitschaft oder einen ungenügenden Seitenabstand wird mit einem Bußgeld von 80 Euro sowie einem Punkt in Flensburg bestraft.
  • Zu langsame Geschwindigkeit, durch die eine Störung des Verkehrsflusses entsteht, wird mit einem Bußgeld von 20 Euro geahndet.
  • Wer innerhalb geschlossener Ortschaften an einem illegalen Straßenrennen teilnimmt, muss mit einem Monat Fahrverbot sowie 400 Euro Strafe und zwei Punkten rechnen. Der Veranstalter bekommt ein Strafgeld von 500 Euro aufgebrummt.
  • Störungssysteme, wie zum Beispiel Frühwarnsysteme gegen Geschwindigkeitskontrollen und dessen Messgeräte werden mit 75 Euro und einem Punkt geahndet und die einzelnen Geräte eingezogen.

Zu schnell gefahren? Bußgelder für die Geschwindigkeitsüberschreitung außerortsAußerorts zu schnell gefahren

Außerhalb einer geschlossenen Ortschaft befindet sich ein Fahrer, nachdem er die jeweilige Stadt oder das Dorf verlassen hat. Gekennzeichnet wird dies durch ein gelbes Schild, auf welchem der Ortsname rot durchgestrichen ist. Statistiken zeigen, dass deutsche Autofahrer außerhalb geschlossener Ortschaften am häufigsten geblitzt werden. Während in einer geschlossenen Ortschaft oftmals noch auf die vorgeschriebene Geschwindigkeit geachtet wird, werden die Schilder außerhalb der Ortschaften oft und gerne übersehen. Aufgrund der Tatsache, dass vor allem die Autobahnen mit ihrer teils unbegrenzten Geschwindigkeitsregel in der ganzen Welt bekannt sind, werden diese selbstverständlich gerne von Tempoliebhabern der ganzen Welt genutzt. Da jedoch auch hier das freie Fahren aus unterschiedlichen Gründen oftmals beschränkt werden muss, sind mittlerweile selbst auf den deutschen Autobahnen immer wieder feste und freie Blitzer zu finden. Besonders typisch als Grund für einen Bußgeldbescheid für zu schnelles Fahren sind die Landstraßen Deutschlands. Denn vor allem hier stehen zahlreiche Verkehrsschilder, welche die Geschwindigkeiten drosseln sollen, um möglichst viele Verkehrsunfälle aufgrund zu hoher Geschwindigkeit zu vermeiden.

Konsequenzen laut Bußgeldrechner für Geschwindigkeitsüberschreitungen außerorts

Wer hier zu schnell gefahren ist, bekommt wie innerorts auch einen Bußgeldbescheid per Post zugeschickt. Die verordneten Bußgelder sind jedoch vergleichbar geringer als innerorts.

  • Laut Bußgeldkatalog kostet hier eine Geschwindigkeitsüberschreitung, bei der nicht über 20 km/h zu schnell gefahren wurde, zwischen 10 und 30 Euro.
  • Sobald das Messergebnis jedoch höher liegt, muss der zu schnelle Fahrer mit einer höheren Strafe sowie mit einem Punkt in Flensburg rechnen.
  • Ab 41 km/h zu schnell drohen Ihnen auch außerhalb der geschlossenen Ortschaft ein Fahrverbot und zwei Punkte.

Geschwindigkeiten außerhalb geschlossener Ortschaft sind oft lebensgefährlich!

Aufgrund der Tatsache, dass außerhalb geschlossener Ortschaften in der Regel die erlaubte Geschwindigkeit wesentlich höher ist als innerhalb geschlossener Ortschaften, sind auch die damit verbundenen Risiken bei Autounfällen wesentlich höher. Selbstverständlich gelten die einzelnen Tempolimits auf einer Landstraße außerhalb geschlossener Ortschaft sowohl für Autos, Lkws und Motorradfahrer. Die vorgeschriebene km/h-Angabe darf in keinem Fall überschritten werden. Dies bedeutet, dass sogar das Überholen eines Fahrzeugs ausschließlich innerhalb der erlaubten Geschwindigkeit vonstattengehen darf. Die temporeduzierten Bereiche außerhalb einer geschlossenen Ortschaft sind in der Regel oft unübersichtlich. Abzweigungen, Einmündungen, Bahnübergängen, zu scharfe Kurven oder andere Besonderheiten sollen durch ein gemindertes Tempo sicherer werden. Vor allem Überholvorgänge, bei denen immer wieder zu schnell gefahren wird oder aber zu lange dauern, führen zu Unfällen mit Blech- oder sogar Personenschäden, welche vermeidbar sind. Wer zu schnell fährt, ist nicht nur für sich, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer eine große Gefahr.

Zu den beliebtesten Straßen außerhalb der geschlossenen Ortschaft gehören selbstverständlich die deutschen Autobahnen. Doch hier müssen Sie ganz besonders auf Ihre Geschwindigkeit achten. In Windeseile ist die vorgegebene Geschwindigkeit um vielzählige km/h überschritten. Kein Wunder also, dass Sie nicht nur hohe Bußgelder, sondern ebenfalls mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Vor allem auf solchen Straßen sollten Sie auf Ihre Geschwindigkeit aufpassen und zu schnelles Fahren vermeiden. Achten Sie daher rechtzeitig auf die Beschilderung, sodass Sie sowohl ihr Leben als auch Ihren Geldbeutel schützen.

Zu schnell gefahren in der Tempo-30-ZoneIn der Tempo-30-Zone zu schnell gefahren

Egal, ob Sie in einer 30-km/h-Zone oder 50-km/h-Zone zu schnell gefahren sind, laut Bußgeldkatalog gelten die Vorgaben für zu schnelles Fahren innerhalb einer geschlossenen Ortschaft. Da es sich in einer Tempo-30-Zone jedoch um ein sehr geringes Tempolimit handelt, überschreiten Fahrer oft dieses Limit, sodass besonders hier Punkte in Flensburg, Bußgelder und Fahrverbote warten.

Zu schnell gefahren bei Autobahn-Baustellen

Sie sind in einer Baustelle auf der Autobahn zu schnell gefahren? Selbstverständlich kommt es auch in dieser Situation auf die Höhe der Geschwindigkeitsüberschreitungen an. Der Bußgeldkatalog unterscheidet sich in der Regel nach innerhalb geschlossener Ortschaften und außerhalb geschlossener Ortschaften sowie dem Fahrzeugtyp. Das zu schnelle Fahren innerhalb einer Baustelle wird aus diesem Grund nicht gesondert gestraft. Jedoch gelten hier nicht die typischen Regeln für Autobahnen. Innerhalb einer Baustelle gelten stets die Vorgaben für Überschreitungen innerhalb der Stadt, über Land oder für die einzelnen Fahrzeugtypen. Allerdings ist besonders in Baustellen das zu schnelle Fahren sehr gefährlich. Daher achten Sie bitte stets auf die jeweiligen Hinweisschilder der Autobahn, sodass Sie sich sowie andere Verkehrsteilnehmer nicht unnötig in Gefahr bringen.

Mit dem Lkw zu schnell gefahren? Das müssen Sie jetzt beachtenMit dem Lkw zu schnell gefahren

In der Straßenverkehrsordnung ist festgelegt, dass Pkws, Motorräder sowie Lkws ab 3,5 bis 7,5 Tonnen sowie über 7,5 Tonnen Gesamtmasse und Omnibusse getrennt voneinander gewertet werden. Während innerhalb geschlossener Ortschaften maximal 50 km/h für alle Verkehrsteilnehmer gilt, sieht es auf den Straßen außerhalb der geschlossenen Ortschaft, wie zum Beispiel Landstraßen und Autobahnen, schon wieder anders aus.

  • Kleine Lkws mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,5 bis 7,5 Tonnen sowie Omnibusse dürfen hier, wenn nicht anders gekennzeichnet, 80 km/h fahren.
  • Handelt es sich allerdings um einen Lkw mit 7,5 Tonnen, ist eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 60 km/h vorgeschrieben. Das gilt ebenfalls für Omnibusse, welche nicht allen Insassen einen festen Sitzplatz anbieten können, sodass diese nicht noch zusätzlich durch eine zu hohe Geschwindigkeit gefährdet werden.

Auch auf Autobahnen oder Kraftfahrtstraßen, deren einzelne Fahrspuren deutlich voneinander getrennt sind, dürfen Lkw über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht sowie die bereits erwähnten Omnibusse ohne Anhänger mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h fahren. Zusätzlich gibt es Omnibusse, welche über spezielle Voraussetzungen verfügen. Hierzu zählen zum Beispiel eingebaute Geschwindigkeits-Regler. In einem solchen Fall dürfen die jeweiligen Fahrzeuge auf Kraftstraßen sowie allen Autobahnen bis zu 100 km/h fahren.

Zu schnell gefahren mit LKW: Die Konsequenzen

Sollten Sie mit einem Lkw oder einem Omnibus zu schnell gefahren sein, warten selbstverständlich auch hier Bußgelder unterschiedlicher Höhe, Punkte in Flensburg oder sogar Fahrverbote auf Sie. Die einzelnen Strafen fangen laut Bußgeldkatalog und Bußgeldrechner bei einem Bußgeld von 15 Euro Bußgeld bei einer Überschreitung außerorts um bis zu 10 km/h an und enden mit einem Fahrverbot, zwei Punkten und einer Geldstrafe von 680 Euro bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von über 60 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften. Des Weiteren können Fahrer, welche innerhalb eines Jahres zweimal mit einer Geschwindigkeit von 26 km/h oder mehr gefahren sind, mit einem Fahrverbot rechnen. In diesen Fällen zählt die Rechtskräftigkeit des jeweiligen Bescheids als Stichtag.

Mit PKW mit Anhänger zu schnell gefahren

Pkws mit Anhänger jeglicher Art, ebenfalls mit Wohnwagen, sind an ganz besondere Geschwindigkeitsbegrenzungen gebunden. Während auf den Straßen innerorts auch hier die maximale Geschwindigkeit von 50 km/h gilt, so sind auf Bundes-, Kraft- und Landstraßen sowie Autobahnen geringere Geschwindigkeiten vorgeschrieben. Dies natürlich nicht ohne Grund. Nicht nur das transportierte Gut, sondern auch Sie und andere Verkehrsteilnehmer würden durch eine zu hohe Geschwindigkeit unnötig in Gefahr gebracht werden. Ein Pkw mit Anhänger darf außerhalb einer geschlossenen Ortschaft deshalb maximal 80 km/h fahren. Sollten Sie mit einem Anhänger zu schnell gefahren sein, gelten nun die gleichen Bußgeldgesetze wie die von Lkw Fahrern. Doch auch hier gibt es Ausnahmeregelungen. So darf ein Fahrzeug unter bestimmten Voraussetzungen, die abhängig von Auto und Hänger sind, auch mit 100 km/h fahren. Selbstverständlich werden für zu schnelles Fahren von einem Pkw mit Anhänger neben Bußgeldern Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote verteilt.

Zu schnell gefahren bei schlechten Witterungen

Geschwindigkeitsüberschreitung bei schlechter Witterung vermeidenBei schlechten Witterungen ist das Fahren mit dem Auto nicht nur gefährlicher als sonst, sondern kann auch unter Umständen teurer werden. Bei besonderen Wetterbedingungen, wie zum Beispiel Nebel, Schnee, Eis oder einer Sicht von unter 50 Metern sollten Sie bei der Geschwindigkeit besonders achtsam sein. In diesen Fällen schreibt das Gesetz eine maximale Geschwindigkeit von 50 km/h vor. Sollten Sie in einer solchen Situation zu schnell gefahren sein und dabei auch geblitzt worden sein, so wird es sehr teuer. Neben einem typischen Bußgeld kommen nun noch bis zu zwei Punkte in Flensburg hinzu. Die zu zahlende Strafe beträgt bei zu schnellem Fahren bei schlechten Witterungen mindestens 80 Euro und liegt somit, wie bereits erwähnt, deutlich über den typischen Geldstrafen für zu schnelles Fahren. Da es sich hierbei um ein gefährliches Geschwindigkeitsvergehen handelt, kann es bei einzelnen Straftaten sogar zu einem Fahrverbot kommen, dessen Länge sich nach der Schwere des jeweiligen Vergehens richtet.

Des Weiteren sehen Sonderregelungen vor, dass es für die Gefährdung von Kindern, hilfsbedürftigen oder älteren Personen bei einer überhöhten Geschwindigkeit an unübersichtlichen Stellen, wie zum Beispiel Bahnübergängen oder Kreuzungsbereichen einen Punkt in Flensburg gibt.

Besonders das Fahren bei schlechten Witterungen sollte somit stets innerhalb der vorgeschriebenen Geschwindigkeitsregeln verlaufen. Entgegen vieler Meinungen funktioniert das Blitzen schließlich auch bei starkem Nebel, Regen, Eis und Schnee optimal. Schlagen Sie also mit der Geschwindigkeit nicht über die Stränge und denken Sie an Ihre Sicherheit sowie der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer.

Bußgelder und Fahrverbote nach GeschwindigkeitsüberschreitungZu schnell gefahren – Fahrverbot?

Sobald es „blitz“ gemacht hat, geht der Blick direkt zum Tacho, um zu erfahren, wie viel zu schnell in diesem Moment wirklich gefahren wurde. Waren Sie noch in dem Bereich, in dem Sie mit einem „blauen Auge“ davon kommen, oder ist sogar Ihr Führerschein in Gefahr? Welche Geschwindigkeitsüberschreitungen führen überhaupt zum Fahrverbot und wie lange ist der Führerschein weg?

Fahrverbot außerhalb einer geschlossenen Ortschaft

Der aktuelle Bußgeldkatalog gibt stets an, ab welcher Geschwindigkeitsüberschreitung oder anderer Verkehrsdelikte der Führerschein abgenommen werden kann und für was für einen Zeitraum Sie dann ohne ihn sind. Bis zu einer Überschreitung von 40 km/h gibt es mittlerweile Punkte in Flensburg und eine saftige Geldstrafe. Sollten Sie jedoch einen weiteren km/h oder mehr zu schnell gefahren sein, ist der Führerschein erst mal für eine Frist von mindestens vier Wochen weg. Hierzu können Sie in Flensburg zusätzlich zwei Punkte verbuchen. Der Führerschein ist ebenfalls für vier Wochen weg, wenn Sie mit 51 bis 60 km/h zu schnell über Land geblitzt wurden. Für dieses Vergehen werden zwei Punkte in Flensburg fällig. Sollten Sie zwischen 61 bis 70 km/h zu schnell gefahren sein, müssen Sie Ihren Führerschein für zwei Monate abgeben und werden mit weiteren zwei Punkten und einer noch höheren Geldstrafe bestraft. Wer jedoch mit mehr als 70 km/h geblitzt wurde, muss bereits mit einem Fahrverbot von drei Monaten und zwei Punkten rechnen. Selbstverständlich können hier weitere Strafen, wie zum Beispiel der Besuch einer MPU in Frage kommen. Fahranfänger in der Probezeit müssen nach einem Führerscheinentzug in der Regel weitere Theoriestunden besuchen, Fahrstunden nehmen und die MPU bestehen.

Fahrverbot innerhalb einer geschlossenen Ortschaft

Sie wurden innerhalb einer Ortschaft geblitzt und waren weit über der zugelassenen Geschwindigkeit unterwegs? Wer hier zu schnell gefahren ist, muss mit drastischeren Strafen als außerhalb geschlossener Ortschaften rechnen. So gibt es hier schon bei einem zu schnellen Fahren von 31 bis 40 km/h einen Monat Führerscheinentzug sowie zwei Punkte und eine satte Geldstrafe. Wenn Sie 41 bis 50 km/h zu schnell gefahren sind, ist der Schein auch für einen Monat weg, in diesem Fall bekommen Sie auch zwei Punkte in Flensburg gutgeschrieben. Wer bis zu 60 km/h zu schnell war, muss den Führerschein bereits für zwei Monate abgeben und bekommt ebenfalls zwei Punkte und ein hohes Bußgeld verordnet. Alles ab 61 km/h zu schnell wird mit einem dreimonatigen Fahrverbot, zwei Punkten, einer Geldstrafe sowie eventuellen Folgestrafen, wie zum Beispiel der Besuch einer MPU geahndet.

Sonderfälle beim Fahrverbot

Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass bei einer schlechten Sicht, wie zum Beispiel starkem Regen, Schneefall oder Neben eine Geschwindigkeitsanpassung erfolgen muss. Egal, ob innerorts oder außerhalb einer geschlossenen Ortschaft, in diesem Fall sind ausschließlich 50 km/h erlaubt. Wer nun zu schnell gefahren ist und geblitzt wurde, muss ebenfalls mit dem Entzug des Führerscheins, Punkten und einer Geldstrafe rechnen. Des Weiteren werden Sie auch mit einem Fahrverbot bestraft, wenn Sie innerhalb eines Jahres zwei Mal mit 26 km/h oder mehr zu schnell gefahren sind. Wer somit seinen Führerschein nicht unnötig in Gefahr bringen möchte, sollte sich stets an die Geschwindigkeitsregeln halten.

Zu schnell gefahren und Bußgeldbescheid erhalten? Einspruch einlegen!Gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen?

Sie sind zu schnell gefahren und haben vom letzten Blitzen einen Bußgeldbescheid in Ihrem Postkasten gefunden? Jetzt heißt es Handeln, und zwar schnell! Sie haben nun die Möglichkeit, gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einzulegen. Der Einspruch muss innerhalb einer Frist von insgesamt 14 Tagen bei der zuständigen Bußgeldbehörde eingegangen sein. Sobald diese Einspruchsfrist verstrichen ist, ist der Bußgeldbescheid als rechtskräftig anzusehen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Überprüfung nicht mehr möglich und die Folgen einzuhalten. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen. Hierfür muss die betroffene Person eindeutig nachweisen, dass die Einspruchsfrist ohne das eigene Verschulden nicht eingehalten werden konnte. Wer gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen möchte, sollte sich jedoch nicht alleine der Bußgeldbehörde stellen, sondern die Hilfe eines Anwalts in Anspruch nehmen. Mittlerweile gibt es ausreichend Anwälte, welche sich auf das Verkehrsrecht spezialisiert haben.

Zweifel an der jeweiligen Messung?

Sie wurden geblitzt, zweifeln jedoch an der Richtigkeit der durchgeführten Messung? In diesem Fall ist es ratsam, direkt Einspruch einzulegen. In einer solchen Situation kann das Gericht dann einen Sachverständigen beauftragen, ein Gutachten zu erstellen. Selbstverständlich gelten Blitzer in der Regel als zuverlässig, haben jedoch wie andere Hightech-Geräte auch Fehlerquellen, welche in diesem Fall für Sie unangenehme Folgen haben können. Das gilt vor allem für die Geräte, welche durch Personen bedient werden. Die einzelnen Gutachten sind in der Regel recht aufwendig und kosten daher oft eine hohe Summe Geld. Aus diesem Grund ist es ratsam, eine solche eine Durchführung nur in Betracht zu ziehen, wenn man eine eigene Rechtsschutzversicherung hat, welche die Kosten der Prüfung übernimmt. Verkehrsanwälte kennen sich in dem Gebiet aber so gut aus, dass sie bereits bei der Einsicht in die jeweiligen Unterlagen einschätzen können, ob sich eine gerichtliche Anfechtung durch ein solches Gutachten lohnen würde oder nicht.

Blitzer sind nicht perfekt!

Durchgeführte Prüfungen von insgesamt 15.000 Bußgeldbescheiden zeigten in der Vergangenheit die traurige Wahrheit. Hier wurde aufgedeckt, dass etwa ein Drittel der verschickten Bescheide mangelhaft oder in Einzelfällen sogar komplett falsch waren. Dies hat zur Folge, dass zahlreiche Autofahrer mittlerweile zu Unrecht ihre Geldbußen bezahlen, Punkte erhielten oder sogar im Zweifelsfall ohne zu schnell gefahren zu sein ein Fahrverbot bekamen. Spezialisten empfehlen deshalb, im Zweifelsfall sofort den Rat sowie die Betreuung durch einen Rechtsanwalt in Anspruch zu nehmen. Dieser kann prüfen, ob es eventuelle Messfehler oder Verfahrensfehler gibt. In jedem Fall besteht das Ziel eines solchen Anwalts darin, mehr oder minder schwere Sanktionen abzuwenden oder wenigstens zu mildern. Klar ist, dass auch ein Anwalt im Verkehrsrecht, je nach Aufwand, sehr teuer werden kann. Hier lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung, die in einem solchen Fall diese, oft sehr hohen Kosten, übernimmt.

Klar ist, dass Fahrer, die nie zu schnell unterwegs sind, erst gar nicht in eine solche Situation kommen und nie vor der Frage stehen, ob sie der Bußgeldkatalog mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung jenseits der 10 km/h bereits mit Punkten oder sogar mit einem Fahrverbot bestraft.